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For a summary of the pedagogical key concepts and the organizational framework in English - please scroll down! Betriebskonzept Pädagogische Tagesschule SeldwylaMontessori KinderhausPädagogische Kindertagesstätte und Kindergarten mit musisch-kreativem Bildungsangebot
Ausgelegt nach den Richtlinien der Bildungsdirektion des Kantons Zürich (v. 1.12.1002) und der Stadt Zürich (Kita-Handbuch 2003) sowie den Bestimmungen und Empfehlungen des Schweizer Krippenverbands SKV
Träger: Montessori Zürichsee GmbH
Inhalt 1. Sinn, Zweck und pädagogisches Profil 2. Sozialpädagogische Grundsätze 4. Grundsätze für das pädagogische Handeln
Bitte hier herunterladen als PDF-file 1. Sinn, Zweck und pädagogisches Profil der Einrichtung (a) Das Montessori Kinderhaus "Seldwyla" ist einem weltweit erprobten und seit 100 Jahren erfolgreichen pädagogischen Konzept verpflichtet,
das hohe Ansprüche an das Personal (z.B. durch das Erfordernis einer
Zusatzausbildung) und an die Schule (z.B. durch aufwendige Materialausstattung und Raumästhetik)
stellt: die Montessori-Pädagogik. Die reformpädagogische Innovation von Dr. Maria
Montessori (1870-1952) stellt nicht nur die individuellen emotionalen Belange
des Kindes in den Vordergrund, sondern bietet auch ein durchstrukturiertes
curriculares Konzept, das die enormen Lernkapazitäten der Kinder vor allem im
Vorschulalter konsequent berücksichtigt und ihnen bedarfsgerecht zuarbeitet. Darüber hinaus hat diese Pädagogik den kindlichen Drang
nach Selbständigkeit als lernmotivationalen Antrieb entdeckt und ist stets
darauf bedacht, nicht nur selbständiges (autodidaktisches) Lernen durch
geeignete Material- und Methodenhilfen sowie umsichtigen ErzieherInnen-Input zu ermöglichen,
sondern auch den verantwortlichen und methodischen Umgang mit Lernhilfen und
-umgebungen zu schulen. Montessori-Pädagogik wird heute in vielfacher Form
weltweit angewandt. Das Prinzip der selbstmotivierten ‚Freiarbeit’ ist in
aller Munde, wobei dieses Prinzip ohne das der materialgetragenen Strukturhilfe
und der fachmännisch betreuten Lernumgebung nicht zu verwirklichen ist. Wenn heute etwas reduktionistisch vom ‚Lerner’ die Rede
ist, dann wird vor allem auf die Voraussetzungen erfolgreichen Lernens
abgehoben, zu denen neben individuell angepassten Fördermassnahmen mehr und
mehr auch Lerntechniken und die autodidaktische Lernregie in den Blick geraten
sind. Dr. Montessori war unter den ersten, die Lernen ‚holistisch’
(ganzheitlich) definierten und z.B. die entwicklungspsychologische Rolle der
sensorischen Erfahrungen im Lernprozess von Vorschulkindern berücksichtigten.
Dass kognitives durch sensorisches Lernen konsequent vorbereitet werden muss,
ist z.B. eine der Haupterrungenschaften ihrer „Methode“. Doch geht es bei der Montessori-Pädagogik nicht nur ums
Lernen im engeren Sinn, sondern auch und wesentlich um das Reifen der Persönlichkeit
des Kindes, wie es durch bewusst herbeigeführte positive sozioemotionale
Erfahrungen begünstigt wird. Die Würde des Kindes, so könnte man die
Menschenrechtsformulierung paraphrasieren, ist unantastbar. So ist allen, die
in einer Montessorischule wirken wirken, aufgetragen, ihr Möglichstes zu
tun, um die Selbstwertschätzung des Kindes zu fördern und damit nicht nur
sein Verlangen nach Spiegelung zu befriedigen, sondern auch die Grundlagen für
die Wertschätzung anderer und ein friedliches Sozialverhalten zu schaffen. Nur
ein willkommenes Kind heisst andere willkommen. Nur ein gefestigtes Selbst
erlebt das Zusammensein mit anderen nicht als Durchsetzungskampf. Die
Wärme, die Kindern entgegengebracht wird, bestimmt ihr Verhalten zu anderen.
Rebecca Wild (1998) hat die wichtigsten Prinzipien einer nicht-direktiven "Erziehung zum
Sein" in ihrem gleichnamigen Buch festgehalten. Die reichen Erfahrungen
aus dem "Pesta"-Projekt in Ecuador sollte sich heute jede Montessorieinrichtung zunutze
machen. (b) Das Montessori Kinderhaus setzt darüber
hinaus aber einen weiteren Akzent, der es erlaubt, das pädagogische Konzept auf
die (allerdings im Grunde tautologische) Formel „Montessori plus Kunst“ zu setzen. Nicht allein der an einen
Titel des Zürcher Autors Gottfried Keller (1819-1890) erinnernde Name "Seldwyla" verpflichtet dazu. Kunst
wird darüber hinaus im Sinne zeitgenössischer psychologischer und psychoanalytischer Erkenntnisse als ein Medium der Selbst- und Welterfahrung aufgefasst, das entscheidend zur
Persönlichkeitsentwicklung beitragen kann. Zurückzuführen ist dies auf die
Tatsache, dass das kreative Kind seine Umwelt wesentlich ‚realistischer’
bewältigen und bewerten lernt als ein Kind, dass nicht die Möglichkeit hat, dem
Andrang der äusseren seine innere Welt entgegenzustellen. Das kreativ spielende
und gestaltende Kind schafft sich einen Zwischenraum – die
Objektbeziehungspsychologie spricht von einem „Übergangsraum“ (Winnicott 2002)
-, der für eine gesunde emotionale und kognitive Reifung sowie für sein
Weltverhältnis unabdingbar ist. In diesem Sinne entspricht das pädagogische Konzept der
Schule nicht nur den Erkenntnissen moderner Entwicklungs- und
Kognitionspsychologie, sondern generell dem Drang des Kindes zur fantasievollen
Gestalt und Gestaltung, zur ‚Verzauberung’ der Welt. Ob produktiv oder rezeptiv: die Spielarten der Fantasie
sind ein notwendiger Teil der kindlichen Welt, und die Schule hat dies durch ein
reichhaltiges Angebot in allen Bereichen des kreativen Tuns zu berücksichtigen.
Die Palette reicht hierbei von Rhythmik/Tanz/Musik über Theater und Rollenspiel
bis hin zu den reichhaltigen Möglichkeiten eines gut ausgestatteten
Kinderkünstlerateliers. Regelmässige Ausstellungen und Vorführungen geben den
Kindern die Möglichkeit, ihre produktive Seite nach aussen darzustellen und die
Würdigung durch andere zu erfahren. (c) Eine vierte wesentliche Komponente der ‚Philosophie’
der Schule sind die von Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg ausgearbeiteten
und erprobten Prinzipien der Säuglings- und Kleinstkindpädagogik, die im
Wesentlichen eine Verlängerung des Montessorigedankens darstellen (Pikler 2001;
Hengstenberg 2002).
Hierbei geht es vor allem um geeignete Hilfestellungen zur sensorischen und
motorischen Entwicklung, die auf dem Prinzip des selbstmotivierten Lernens
durch materiale Herausforderungen basieren. Die Schule erachtet einen Grossteil
der Pikler- und Hengstenberg-Materialien für sinnvoll und schafft in ihren
Innen- und Aussenräumen eine sensomotorisch lernintensive, motivational
’aufregende’ Umgebung auch für die Jüngsten. „Die Welt erschliesst sich dem Kind über Bewegung, Schritt für Schritt ergreift es von ihr Besitz. Mit Hilfe von körperlichen und
Sinneserfahrungen bildet es Begriffe; im Handeln lernt es Ursachen und
Wirkungszusammenhänge kennen und begreifen.“ (Zimmer 1989, S. 16) Im Zusammenhang mit der Bedeutung, welche die Bewegung
für die kindliche Sehr wesentlich ist die Bewegung jedoch ausserdem für die Persönlichkeitsentwicklung
des Kindes. Denn das Kind erfährt einerseits durch und in Bewegung sowohl
seinen Körper als auch sich selbst und nimmt andererseits über Bewegung Kontakt
zu seiner Umwelt auf. „Durch und in Bewegung erprobt das Kind seinen Körper; es
lernt, mit ihm umzugehen, ihn einzuschätzen, seine Signale zu beachten. Aus Raum-,
Zeit- und Bewegungserfahrungen baut es sich ein schematisches Bild vom eigenen
Körper auf. [...] Einen Körper zu haben und zugleich sein Körper zu sein, stellt
eine wichtige Erfahrung auch für die Entwicklung der kindlichen Identität dar.
Der Aufbau des „Selbst“, des Vertrauens in die eigene Person und das Bild, das
man sich über sich selber macht, ist beim Kind im Wesentlichen geprägt von den
Körpererfahrungen, die es in den ersten Lebensjahren macht.“ (Zimmer 1989, S.
17f.) In diesem Zusammenhang ist es entscheidend, dass Kinder
ihre Bewegungserfahrungen selbsttätig machen. Das bedeutet, sie brauchen nicht nur
zahlreiche Gelegenheiten, beispielsweise die Gesetze der Schwerkraft, des Die Wichtigkeit der Förderung einer ungehinderten und
freien Bewegungsentfaltung für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes wurde
unabhängig voneinander auch von weiteren bedeutenden Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts
erkannt, wie beispielsweise Jean Piaget und Insgesamt betrachtet muss also der Bewegung und
insbesondere der freien (d)
Im Hinblick auf die Säuglings- und Kleinstkindbetreuung erachtet die Schule die
Vermeidung von Deprivations- und Entwicklungsschäden für ihr oberstes Ziel. Sie
orientiert sich dabei an den bekannten Theorien und der Klinik der
psychoanalytischen Bindungspsychologie sowie den Ergebnissen der Resilienzforschung
(Bowlby 1973/76; Mahler 1978; Spangler/Zimmermann 2002; Cicchetti/Luthar 2003).
Das Ziel ist die optimale sozioemotionale Förderung des Säuglings und der
Kleinstkinder. (e) Von allen fünf Pfeilern ihrer Pädagogik:
Montessori-Methode, "Erziehung zum Sein", Kreativitätsförderung,
sensomotorische Förderung und sozioemotionale Integration verspricht sich
die Einrichtung eine entwicklungsfördernde, harmonisierende und ggf. auch
therapeutische Wirkung auf die kindliche Seele. Die Lebensumgebung und Sozialisierung
der Kinder ist heute von multimedialer Technologiepräsenz und entsprechenden
Rezeptionsgewohnheiten gekennzeichnet. Ein Kind, das nicht durch ausgiebige
kreative Selbsterfahrungen und entsprechende emotionale Unterstützung ein
starkes Selbstgefühl entwickeln kann, ist diesem medialen Einfluss schutzlos
ausgeliefert und entsprechend anfällig für Verhaltensstörungen und Psychopathologien. Es ist kein Geheimnis, dass die Anzahl der
verhaltensauffälligen, emotional untersättigten und lerngestörten Kinder im Zuge der institutionellen
Betreuungssituation vom frühsten Kindesalter an angewachsen ist, wobei die veränderte Umweltsituation insgesamt bestimmte Phänomene verstärken kann. Die Schule
kann auf diese Problematik nicht ohne Antwort bleiben und Kinder und Eltern
damit alleine lassen. Das Montessori Kinderhaus wird gerade auch im
Eltern-Lehrer-Kind-Programm, z.B. in künstlerisch orientierten gemeinsamen
workshops, die Notwendigkeit, aber auch die praktische Handhabung von
Beschäftigungen im Kreativbereich anregen. Informationsveranstaltungen (z.B.
Vorträge von Lernpsychologen, Therapeuten und Pädagogen) sollen dieses Programm
ergänzen. (f)
Künstlerische Betätigung hat aber nicht nur einen pädagogischen Zweck, sondern
bedeutet auch ein Hineinwachsen in wertvolle Kulturtechniken und Traditionen
und hilft bei der Entwicklung sowohl eines späteren Freizeitprofils als auch
der einer aktiv-kultivierten Zeitgenossenschaft. Nicht zuletzt sind kreativ geschulte
Menschen in allen Bereichen der Wirtschaft und Wissenschaft heute mehr denn je
gefragt. Heutige Gesellschaft und Umwelt verlangen laufend nach innovativer
Veränderung, die auf neue Problemstellungen flexibel antwortet. Ohne den Typus
des findigen Lern- und Problemlösungsstrategen werden die Forschungsbelange der
Zukunft in den Bereichen Technologie, Wirtschaft und Wissenschaft nicht zu
befriedigen sein. (g)
Die Bevölkerung der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten durch eine
konsequente Umweltpolitik hervorgetan und damit eine weltweite Vorbildfunktion
übernommen. In diesem Engagement drückt sich die Sorge um die Zukunft und damit
die Verantwortung für die künftige Lebensumwelt der Kinder aus. Das
Kinderhaus der Montessori Zürichsee GmbH will auf pädagogischem Gebiet zur Gestaltung der
Lebensumwelt der Schweiz beitragen und dem regionalen wie globalen
Verantwortungssinn durch ein reflektiertes humanistisches Modell zuarbeiten.
Das Bedürfnis nach pädagogischer Qualität ist gerade in den urbanen Räumen
westlicher Ballungszentren parallel zum Bildungsniveau gestiegen. So ist auch
im Raum Zürich mit einer Klientel zu rechnen, die ein anspruchsvolles
erzieherisches Niveau zu schätzen weiss. (h) Mehr und mehr entwickelt sich gerade der Grossraum Zürich zu einer internationalen und interkulturellen Agglomeration. Die Bevölkerung antwortet auf diese demographische Situation mit einer erhöhten Nachfrage nach zweisprachigen KITa-Plätzen, die durch die schulgesetzliche Festschreibung des grundständigen Englischunterrichts im Volksschullehrplan des Kantons Zürich am 20. 10. 2006 noch verstärkt wird. Ihr möchte die pädagogische Tagesschule entsprechen. (i) Die Pädagogische Tagesschule vertritt ein Konzept der Zweisprachigkeit.
Es ermöglicht den Schweizer Kindern den Erwerb des Englischen über ein
konsequentes Immersionsprogramm, achtet aber gleichermassen auf die Vermittlung des
Hochdeutschen, wobei die schweizerdeutsche Volksgutüberlieferung nicht zu kurz
kommen darf. Englischsprachige Kinder erwerben entsprechend das
Hochdeutsche, wobei auch sie gleichermassen in der Entwicklung ihrer Muttersprache und kulturellen Identität gefördert werden. (j) Pädagogische Umsetzung und Programm des Montessori Kinderhauses "Seldwyla" sollen
auch eine Einladung an die im Grossraum Zürich ansässige, die „global
community“ repräsentierende Bevölkerung sein, ihre Kinder einer Schule
anzuvertrauen, deren Personal durch internationale Erfahrung und Qualifikation
Interkulturalität zum bereichernden, lehrreichen und friedenstiftenden Ereignis
werden lassen kann. Die Selbstverständlichkeit der multikulturellen Coexistenz wird dabei ebenso gewürdigt wie die Unterschiede zwischen den Kulturen im Sinne eines wohldurchdachten „diversity management“. k) Die Schule achtet darauf, dass der pädagogische Raum frei von jedweden Formen der Religionsausübung bleibt. Wo sich gewisse kulturbedingte Traditionen nicht ganz ausschliessen lassen, wird der ursprünglich religiöse Inhalt ausgeklammert. 2. Sozialpädagogische Grundsätze Die pädagogischen Grundsätze sind diejenigen der
Montessori-Erziehung. Das Kind, seine Gesundheit, psychophysische Entwicklung und Lernbedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Auf ihn ist das
Schulgeschehen ausgerichtet, ihm tragen alle Handlungen und das
ErzieherInnenverhalten Rechnung. Oberstes Ziel ist neben der
persönlichkeitsstützenden emotionalen, kognitiven und sensomotorischen
Förderung die Unabhängigkeit des Kindes und seine Befähigung zu methodischem,
autodidaktischem Lernen. Die Schule ist sich darüber hinaus bewusst, dass
entscheidende motivationale Weichenstellungen für die weiteren Bildungswege
im Vorschulalter stattfinden, wo Lernverhalten geprägt und Lernlust
entwickelt wird. Das pädagogische Geschehen muss im Sinne einer permanenten
Qualitätsverbesserung ebenso reflektiert werden, wie Fördermassnahmen für
das individuelle Kind jeweils zu beraten und masszuschneidern sind. Hier gilt das vielfach publizierte originäre
Montessori-Curriculum für die Altersgruppe 3–6 (Kinderhaus), der Lehrplan für die Kindergartenstufe des Kantons Zürich (Ausgabe 2007) sowie der Lehrplan Primarstufe, der am Lehrplan für die Volksschule des Kantons Zürich (Ausgabe 2004) in vielem anlehnt, jedoch dezidiert musische Akzente setzt und kreatologische Konzeptgrundlagen besitzt. Jüngere Kinder werden im Sinne
der inzwischen weltweit erprobten Montessori-„Toddler“-Programme und im Sinne
der Pikler-Hengstenberg-Pädagogik betreut. Das entspricht auch den
Vorstellungen im „Leitfaden für neue Betreuungsmodelle“ (Tschanen et al. 2006)
der Stadt Zürich. Säuglinge und Kleinstkinder erfahren in einer
entwicklungsfördernden, sozialintegrativen, kognitiv anregenden sowie psychisch
stärkenden (bespiegelnden) Beziehungssituation besondere Betreuung, damit
Deprivationen durch den Mutter- bzw. Elternentzug entgegengesteuert werden kann. Ergänzt
wird das gesamte Vorschul- und Schulprogramm durch ein reichhaltiges Angebot im
künstlerisch-kreativen (musischen) Förderbereich. Zur musikalischen
Erziehung werden ggf. Instrumentallehrer von aussen hinzugezogen. 4. Grundsätze für das pädagogische Handeln In der Montessori-Erziehung geniesst das Kind die höchste
Wertschätzung. Ziel ist die Stärkung des Selbst und die Befähigung des Kindes
zur Unabhängigkeit. ErzieherInnen und Schule stehen im Dienst der kindlichen
Entwicklung und sind sich bewusst, dass das Kind über einmalige individuelle
Resourcen verfügt, die zu erkennen und zu fördern sind. Dabei ist Wertschätzung
nicht nur eine Frage der grundsätzlichen Einstellung zum Kind, sondern muss in
allen erzieherischen Handlungen zum Ausdruck kommen und sowohl vom Kind
deutlich zu spüren sein als auch konkret im Sprachverhalten der Betreuer, ihrer
verstärkenden Zuwendung sowie im natürlichen Respekt vor dem
Kind äusserlich sichtbar und überprüfbar sein. Die Pädagogische Tagesschule z.B. auch angemessene ästhetische Kleidung für eine wichtige
Respektbezeigung und schreibt deshalb einen sog. „dress code“ in den
Personalverträgen fest, der der Beliebigkeit und Laxheit vorbeugen soll.
Bestandteil der Personalverträge ist auch dieses Betriebskonzept, das somit zu
den einzugehenden Vertragsbedingungen zählt. Massregelnde Einschüchterungen, gar Drohung und Strafe, geschweige denn jede Form der verbalen und physischen Gewalt gegenüber dem Kind lehnt die Montessori-Pädagogik strikt ab. Verletzungen dieser Regel durch das pädagogische Personal werden umgehend geahndet, u. U. mit fristloser Kündigung. Auf soziale Verstösse in den Gruppen reagiert die Schule mit Augenmass, pädagogischer Reflexion und ggf. wohldurchdachten, mit den Eltern abgesprochenen therapeutischen Massnahmen. Auch Drills, Zwänge (z.B. zum Spielen, Schlafen, Arbeiten) sowie jedwede Art uniformer Gleichschaltung gehören nicht zum Repertoire der Schule. Insbesondere gelten in diesem Hause die üblichen Regeln für alle Beschäftigte in der vorschulischen und schulischen Montessori-Erziehung. Da die Montessori-Pädagogik auf intensive Anregung und
Förderung der Kinder setzt und hinter jedem Verhaltensproblem einen
ursächlichen Grund vermutet, der am wenigsten dem Kind angelastet werden kann,
werden Strafen generell als kontraproduktiv erachtet. Jedem Akt der Zerstörung z.B.
liegt in der Regel eine Störung zugrunde, die psychologisch verstanden werden
muss, wenn sich nachhaltig etwas ändern soll. Wenn ein Kind also z.B. Material
zerstört oder ein anderes Kind schlägt oder beisst, wird nach
den Ursachen der Aggression zu suchen sein, die oft nur im Gespräch mit den
Eltern zu ermitteln sind. Dasselbe gilt für Lernschwierigkeiten, Störungen der
Aufmerksamkeit (ADD), Hyperaktivität und andere Syndrome. Übersteigt das Problem die
therapeutischen oder sozialintegrativen Möglichkeiten der Schule, muss das Kind
in medizinische oder sozial- bzw. psychotherapeutische Hände gegeben werden.
Bei entsprechender Indikation kann die Schule im Interesse des Kindes auf der
sofortigen Beendigung des Betreuungsvertrags bestehen. 5.1. Öffnungszeiten Die Kindertagesstätte ist von Montag bis Freitag von 7:30 bis 17:30 geöffnet. Sie ist in den Betriebsferien geschlossen. Die Betriebsferien werden auf dem aktuellen Schulkalender ausgeschrieben. 5.2. Tagesablauf Die Kinder werden zwischen 7:30 und 9:30 gebracht und von morgens an in
ihren Gruppen betreut, wo sie im Rahmen einer vorbereiteten Umgebung geeignete
Lern- und Spielmaterialien und andere altersgerechte Anregungen vorfinden. Ab 9
Uhr gibt es ein gleitendes Frühstück. Im zweiten Teil des Vormittags findet im Vorschulbereich
die organisierte Gruppenarbeit statt. Je nach Wochentag stehen zusätzliche
Aktivitäten im Bereich Rhythmik, Tanz, Singen, Musizieren (u.a. auf
Orff-Instrumenten) und Körperausdruck auf dem Plan. Den Abschluss des Vormittagsprogramms bilden zwei in ein thematisches
Projekt eingebettete ‚Sitzkreise' (Englisch und Deutsch). Von 12 bis 13 Uhr ist
Mittagspause. Die Kinder erhalten ein gesundes und altersgemässes Essen, täglich frisch bezogen von der Stadtküche Zürich. Danach
ist Ruhezeit. Die Kinder schlafen entweder, beschäftigen sich still oder
spielen im Garten. Der Nachmittag gehört kreativen Aktivitäten wie Werken, Theaterspielen, Tanz und Musik. Aber auch Ausflüge in den benachbarten Wald sind bei trockenem Wetter Teil des Programms. Um 16 Uhr erhalten die Kinder einen kleinen Imbiss. Zwischen 16:30 und 17:30 Uhr werden sie abgeholt. 5.3. Eingewöhnung Die Eingewöhnung des Kindes ist ein besonders wichtiger
Schritt. Sie erfolgt über einen Zeitraum von maximal 2 Wochen, in dem die
Bleibedauer des Kindes sich in Stufen gestalten kann. Während der ersten Schulwoche
werden die Kinder gestuft aufgenommen, um der Lehrkraft zu erlauben, sich neu
aufgenommenen Kindern besonders zu widmen. Erweist sich die Eingewöhnung des Kindes als
problematisch, kann aus pädagogischen Gründen eine Zurückstellung angeraten
werden. Dem Rat der Schulleitung muss in diesem Fall gefolgt werden. 5.4. Gruppen- und Altersstruktur Die Gruppen sind altersgemischt und setzen sich in der Regel aus Kindern dreier Jahrgänge zusammen. Eine Gruppe umfasst je nach Alter der Kinder 8–12 Plätze. In jeder Gruppe arbeiten 2 oder mehr BetreuerInnen. Die ErzieherInnen sprechen ihre eigene Muttersprache: Englisch oder Hochdeutsch. Ist es aus gruppendynamischen oder organisatorischen Gründen ratsam, können auch zwei Gruppen zusammengelegt werden, wobei die ErzieherInnen kooperieren. Die KITa ist derzeit auf die Betreuung von max. 30-40
Kindern ausgelegt, davon werden die Säuglings-und Kleinstkindgruppen (0,3–3
Jahren) separat geführt. Die Schule folgt dem
"Tandem-Modell", das die lehrreiche und sozial anregende Durchdringung der
verschiedenen Jahrgänge in dieser Altersgruppe von 4 bis 36 Monaten ermöglicht.
Darüber hinaus ist dafür gesorgt, dass die
verschiedenen Altersgruppen sich auch ausserhalb der Gruppenräume begegnen, z.B.
beim informellen gegenseitigen „Besuch“, beim Essen oder beim Spielen im Garten
oder bei gruppenübergreifenden Veranstaltungen. 5.5. Betreuungsplätze Das Kinderhaus bietet Raum für 3-4 altersgemischte Gruppen
(3 Jahrgänge) im folgenden Modus: 5.6. Aufnahmebedingungen Die Pädagogische Tagesschule betreut Kinder von 4 Monaten bis zum Abschluss der Primarstufe. Mitentscheidend für die Aufnahme des Kindes müssen stets
Erwägungen sein, ob die Schule dem kindlichen Bedarf personell und räumlich genügen kann. Im
Übrigen aber entscheidet bei der Aufnahme der Anmeldezeitpunkt der Eltern und nicht
zuletzt die pünktliche Zahlung der Schul- und Einschreibegelder. 5.7. Kleidung, Esswaren, Körperpflege Die Kinder sollen der Witterung entsprechende bequeme Kleidung tragen. Im Haus tragen sie geschlossene, fest ansitzende Hausschuhe. Eine Garnitur Ersatzkleider einschliesslich Unterwäsche bleibt in der Tagesstätte deponiert. Windeln werden vom Kinderhaus gestellt. Die Kinder erhalten erhalten alles, was sie benötigen, im Kinderhaus, dazu zählen die Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten (Snacks) und frisches Obst. Die Kinder sollten nach Möglichkeit keine
Esswaren, insbesondere keine Süssigkeiten mitbringen, es sei denn, es besteht
eine pädagogische oder medizinische Indikation bzw. kulturbedingte
Essensvorschriften, denen die Schule nicht entsprechen kann (z.B.
koscheres Essen). Alle Kinder werden zur Einhaltung hygienischer Grundregeln angehalten, z.B. zum Zähneputzen und Händewaschen. 5.8. Krankheiten und Unfälle Wenn ein Kind während der Betreuung erkrankt oder
verunglückt, werden die Eltern benachrichtigt und gebeten, es möglichst
umgehend abzuholen. In dringenden Fällen wird Erste Hilfe geleistet und ein
Notarzt gerufen. Für eine medizinische Notversorgung vor Ort ist gesorgt. Kranke Kinder können generell nicht in die
Kindertagesstätte oder Schule gebracht werden, ausser wenn es sich um leichte Erkältungen
handelt. Im Zweifelsfall entscheidet die Leitung, ob ein Betreuungs- oder
Ansteckungsrisiko vorliegt und das Kind häuslicher Pflege bedarf. Bereits bekannte bzw. behandelte Krankheiten, Allergien
oder Störungen (z.B. Verhaltensauffälligkeiten oder Lernstörungen) müssen der
Schule bei der Einschreibung bekanntgegeben und durch entsprechende Unterlagen
dokumentiert werden. Andernfalls kann die Aufnahme im Nachhinein umgehend
widerrufen werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist im Zweifelsfall die
Gewährleistung der Sicherheit und Gesundheit des Kindes. 5.9. Sicherheit Für die Sicherheit der Kinder wurden Massnahmen getroffen
wie Sicherheitsschlösser an den Fenstern, geschützte Steckdosen, Fallschutz bei
Spielgeräten etc. 5.10. Versicherung Die Eltern benötigen eine Haftpflichtversicherung und
sind für die Krankenversicherung des Kindes verantwortlich. Die KITa verfügt
über eine Haftpflichtversicherung für die Kinder und Lehrkräfte. 5.11. Platzreservierung Die KITa muss sich auf Früheinschreibungen verlassen
können. Soll ein Platz reserviert werden, wird die Einschreibegebühr und
die 1. Monatsgebühr sofort fällig. Die Schule behält sich das Rücktrittsrecht
vor, wenn zum Zeitpunkt der Aufnahme die Voraussetzungen für eine Aufnahme nicht
erfüllt sind. Wird der Platz nicht angetreten, besteht in der Regel kein
Anspruch auf Rückerstattung, es sei denn, die Aufnahme kommt aus
schulorganisatorischen Gründen nicht zustande. 5.12. Kündigung Der Betreuungsplatz kann durch die Eltern oder durch die
Kindertagesstätte mit einer Frist von drei Monaten auf Ende eines
Kalendermonats schriftlich gekündigt werden. Wer z.B. sein Kind zum 30.6.
abmelden will, muss dies bis spätestens 31.3. schriftlich gegenüber der Leitung
bekunden. 5.13. Tarife Die Tarife sind einheitlich geregelt und gehen aus der Taxordnung der Schule hervor. 5.14. Zahlungsregelungen Die Kosten für den vereinbarten Betreuungsumfang sind
monatlich im Voraus zu bezahlen. Eventuelle zusätzliche Tage werden im
Nachhinein verrechnet. Die Ausgaben des Kindertagesstättenbetriebes werden gedeckt durch die Einnahmen aus Taxen und Einschreibegeldern. 5.16. Personelle Ausstattung und Qualifikation Es gelten die aktuellen Richtlinien der Bildungsdirektion des Kantons Zürich über die Bewilligung von Kinderkrippen vom 1.12.2002 und die Massgaben des Schweizer Krippenverbandes SKV. 5.17. Verträge und Lohnreglement Die Verträge sind Schweizer Standardverträge. Die
einschlägigen Gebühren- und Gehaltsempfehlungen (z.B. des SKV) werden beachtet. Die Grundsätze für die Teamarbeit werden in den Verträgen
festgeschrieben, ebenso der prinzipielle Erziehungskonsens. 5.18. Arbeitskonflikte Bei Arbeitskonflikten wird auf Schlichtungsmodelle der
Mediationstheorie zurückgegriffen. 5.19. Räume Die Schule verfügt über die von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich und der Stadt Zürich verlangten Räumlichkeiten. Das Haus ist baupolizeilich abgenommen und genehmigt. 5.20. Einrichtung und Materialien Die Einrichtung der Räume erfolgt nach professionellen pädagogischen und ästhetischen Gesichtspunkten. Die Möbel erfüllen ergonomische, hygienische, praktische und pädagogische Voraussetzungen. Die Sicherheitsauflagen sind erfüllt. Das erforderliche pädagogische Material ist reichlich vorhanden. Aussenräume und -zonen sind mit entsprechendem Spielgerät ausgestattet, das zugleich die anatomische, muskuläre und koordinatorische Entwicklung der Kinder fördert. 5.21. Brandschutz Den Brandschutzvorschriften ist genüge getan. 5.22. Hygiene Den nationalen und kantonalen gesetzlichen
Hygienevorschriften wird entsprochen. Die gesetzlichen Anforderungen an die
Hygiene werden regelmässig durch das Lebensmittelinspektorat überprüft. 5.23. Fortbildung Das Personal wird in regelmässigen Veranstaltungen intern geschult. Der Fortbildungsbedarf wird laufend erhoben
und nach Möglichkeit vor Ort erfüllt. 5.24. Qualitätskontrolle Die KITa unterzieht sich fortwährender Selbstkontrolle und reflektiert das laufende Geschehen in periodischen Sitzungen intern und mit Eltern. Regelmässige Erhebungen spiegeln den Meinungsstand und die Bedarfswünsche der Eltern. 5.25. Konzeptentwicklung Auch dieses vorliegende Konzept unterliegt weiterer Entwicklung. Änderungen sind vorbehalten. Hengstenberg, Elfriede (2002): Entfaltungen.
Bilder und Schilderungen aus der Arbeit mit Kindern. Freiamt (Arbor). Bowlby, John(1973): Mütterliche Zuwendung und geistige Gesundheit. München (Kindler). Ders. (1976): Trennung. Psychische Schäden als
Folgen der Trennung von Mutter und Kind. München (Kindler). Cicchetti, Dante; Luthar, Suniya S. (Hg.) (2003): Resilience and Vulnerability: Adaptation in the Context of Childhood Adversities. Cambridge.University Press. Mahler, Margaret S. (1978): Die psychische
Geburt des Menschen. Symbiose und Individuation. Frankfurt/M. (Fischer). Piaget, Jean (1969): Das Erwachen der Intelligenz. Stuttgart. Pikler, Emmi
(2001): Laßt mir Zeit. (Pflaum) Spangler, Gottfried/Zimmermann, Peter (Hg.) (2002): Die Bindungstheorie. Grundlagen,
Forschung und Anwendung. Winnicott, Donald W. (2002): Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart (Klett-Cotta). Zimmer, Renate (1989): Kreative Bewegungsspiele. Psychomotorische Förderung im Kindergarten. Freiburg/Brsg.
1. The pedagogical foundation to our approach In the Montessori system the child enjoys the highest respect and appreciation. The goal is to enable and empower the child to be independent. The school and educators are assisting means to the child’s development. Both are aware that every child possesses unique qualities and abilities. To find and develop these qualities/abilities is sole focus of both entities. Yet, to appreciate and respect a child are just the basic fundamentals necessary to grow a child to his/her fullest potential. It is therefore of the essence that all actions and dialogues are guided by respect and care towards the child. The child must be able to experience caring love by understanding that s/he is in a situation in which everything is dedicated to his/her growth and well-being. The unobtrusive way by which this understanding is transmitted must be a constant in the child’s life. The demeanour of the educator must reflect this maxim. It is, for instance, therefore a given that all employees are expected to dress in an appropriate manner. All forms of verbal or physical violence are strictly prohibited. Threatening or aggressive behavior, as well as punishment violates the Montessori approach to pedagogic. Social misconduct by children will be met by well thought through responses which aim at the source of the misconduct. The Montessori System does not endorse any form of forced activities, or functions, which aim at diminishing the child’s individual uniqueness (e.g.: playing, sleeping, working). In the Montessori system the child has the opportunity to act on his/her own impulses instead. This is of course conformable to the basic Montessori rules as printed below. Since the Montessori system is based on stimulating children
while assuming that all behavioral problems have a source that is outside the
sphere of the child’s control, punishment is not an option. All acts of
violence, or misbehavior, must be understood as symptoms of a problem, which
needs to be addressed on a psychological level. Only then can long lasting,
positive changes occur. It follows that
if a child displays aggressive behavior towards its environment we must not
punish the child but look for the reasons of such a behavior. The first step
toward finding the reasons is to have a dialogue with the parents. The same
approach is being followed when it comes to learning disabilities. If the
child’s special needs exceed the schools therapeutic and integrative abilities
other solutions to benefit the child have to be found. To continuously improve the quality of the education children receive at the Kinderhaus is a major focus of the organization. The principles of Total Quality Management are employed to obtain this goal, and the caregivers for babies and toddlers stay with their charges for a long time to ensure continuity. 2. Pedagogical Organization Monday to Friday from Parents can drop off their children between 7.30 and 9:30 a.m..
Upon arrival, children are with their groups where they are exposed to
activities that fit their personal composition. The caregivers have
prepared activities that catch the child’s interest. The child also has access to all kinds of Montessori materials and art supplies to express her/himself
as well as to develop all her/his skills even further. Starting at During the second half of the morning, pre-school students
are engaged in organized group work. Depending on the weekday, extra
activities such as Rhythm, Dance, Singing, Music (Orff-Instruments will be
facilitated) are offered. The morning program finds its conclusion in two rounds of 'circle
time' which are held in English and German and contribute to
ongoing projects in a methodically well prepared manner. Between noon and one o’clock children are
served a nutritious meal, freshly cooked and delivered by the central kitchen of the City of Zurich. After lunch, they have the opportunity to
rest or play. During the afternoon children are given the opportunity to
discover their creativity through theater, dance, music or wood shop. Weather permitting, field trips to the adjacent woods are offered. At 4.00
p.m. a small snack is served. After that parents can pick up their child
between 4.30 and 5.30 in the afternoon. It is of the essence that children have the time necessary
to get acquainted with their new environment. To ensure that they have the
time they need to do so, the Kinderhaus allows for a special “warming up”
phase. This phase can last for up to two
weeks.
Ihrer Internationalität wegen werden die
wichtigsten Grundregeln hier auf Englisch wiedergeben: „Ground Rules in Montessori Education“ 1. Never touch the child unless invited by him (in some form or the other). 2. Never speak ill of the child in his presence or absence. 3. Concentrate on strengthening and helping the development of what is constructive in the child and leads to further independence. 4. Be active in preparing the environment. Take meticulous and constant care of it. Help the child establish constructive relations with it. Do this by animating the environment with care, with restraint and silence, with mild words and loving presence. 5. Be ever ready to answer the call of the child who stands in need of you, and always listen and respond to the child who appeals to you. Make your ready presence felt to the child who searches, and hide from the child who has found. 6. Respect the child who makes a mistake and can then or later correct himself, but stop firmly and immediately any misuse of the environment and any action which endangers the child, his development or others’.
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